Argumente für die Auferstehung

Argumente für die Auferstehung

Klar, Ostern hat etwas mit der Auferstehung dieses Jesus von Nazareth vor gut 2000 Jahren im Nahen Osten zu tun. Aber wusstest du, dass Christen wirklich von der leiblichen Auferstehung Jesu überzeugt sind? Die Auferstehung wird von den Schreibern der Bibel als ein historischer Fakt beschrieben, und nicht als mystische Legende. Deswegen lesen sich in der Bibel der Passionsweg, die Hinrichtung und die Auferstehung wie eine journalistische Berichterstattung. Der Jurist Sir Lionel Luckhoo (im „Guiness-Buch der Rekorde“ als der erfolgreichste Anwalt ausgezeichnet) zog nach einer Abwägung aller Argumente folgendes Fazit:

„Ich sage ausdrücklich, dass die Belege für die Auferstehung Jesu Christi so überwältigend sind, dass sie zur Anerkennung der Tatsache nötigen – durch einen Beweis, der nicht den geringsten Raum für Zweifel lässt.“

Das Grab ist leer

Jesus Christus hat in seinen 33 Lebensjahren viel Erstaunliches und Herausforderndes gesagt: Er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben, und es würde niemand zu Gott, dem Vater kommen, es sei denn, man glaube an ihn. Außerdem kündigte er seine Ermordung durch die religiösen und politischen Instanzen mehrmals öffentlich an und sprach im selben Atemzug über seine Auferstehung nach drei Tagen.

Für die Gegner Jesu, die diese neue Bewegung in Schach halten wollten, war es daher oberste Priorität, den Leichnam Jesu zu bewachen. Niemand sollte später sagen können, Jesus sei auferstanden. Wenn das jemand behauptete, würde man einfach seinen Leichnam präsentieren. Das Problem war aber dann: Trotz strengster Überwachung gab es keinen Leichnam mehr, das Grab war leer! Jeder konnte sich persönlich davon überzeugen.

Die Wache sollte sicherstellen, dass es mit Jesus aus und vorbei war. Wenn nun das Grab trotz Wache leer ist, wird die Wache geradezu zu einem Beweisstück für seine Auferstehung.

Zeugen

Die frühesten Berichte über die Auferstehung Jesu gehen so nahe an das Ereignis heran, dass sie völlig glaubwürdig sind. So schreibt der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief, Kapitel 15:

„… und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen; zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir.“

Der 1. Korintherbrief lässt sich auf ca. 55 bis 57 n.  Chr. datieren. Norman Anderson meinte zu dieser Stelle:

„Mit diesen Worten setzte [Paulus] seine ganze Glaubwürdigkeit aufs Spiel; denn was er da schrieb, war implizit eine Einladung an alle Zweifler, die Wahrheit seiner Aussage zu überprüfen, da die Mehrheit der fünfhundert Zeugen noch lebte  und befragt werden konnte. Und in der antiken Welt wäre es keine allzu schwierige Aufgabe gewesen, zumindest einige von ihnen aufzuspüren.“
Norman Anderson, Christianity: the Witness of History – A Lawyer’s Approach, 1985, S.121

Detaillierte Berichtserstattung aus ungewöhnlicher Perspektive

Ein interessantes Detail im Auferstehungsbericht der Bibel hat manche schon zum Staunen gebracht. Warum um aller Welt berichtet die Bibel davon, dass Frauen das leere Grab entdeckten? Sowohl im jüdischen als auch im römischen Kulturkreis hatten damals Zeugenaussagen von Frauen kein Gewicht. Schon gar nicht juristisch. Warum sollten bei einer erfundenen Geschichte die Jünger so etwas festgehalten haben? Es sei denn, es hatte sich einfach so zugetragen …

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